Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ertrinkt Deutschland in der heuchlerischen Hilfsbesoffenheit der Gutmenschen und gibt einer scheinheiligen Religion die Macht, die Gedanken der naivdenkenden Europäer zu vergiften. Der Glaube lässt den Widerstand hinter sich, die Landesgrenzen zerbersten durch die falsche Toleranz. Unregistrierte Terroristen werden ohne Hinterfragen aufgenommen, nur um sich von der historischen Schuld des zweiten Weltkrieges sauber zu waschen. Aber was daraus werden soll ergibt sich erst Jahre später durch die Prophezeiungen eines Freiheitsaktivisten, der der Bevölkerung die Augen öffnen soll. Denn die verzweifelten Deutschen stehen kurz vor dem einen Tag, an dem Deutschland beschließt zu sterben.
Wissenswertes über das Werk: PROPHEZEIUNG ist Jakob Straubs Debütroman und erschien zu einer Zeit, in der viele lieber wegsahen, während sich etwas im Land veränderte.
Am 11.02.2017 und am 21.02.2017 wurde „PROPHEZEIUNG“ bei Amazon als „Aufsteiger des Tages“ geführt.
Der Roman erreichte Platz 6 in der Kategorie Bücher und hielt sich über Wochen in den Top 50. Doch dieses Buch wollte nie nur gefallen. Es wollte nicht brav sein, nicht angepasst, nicht politisch korrekt. Es wollte der Wahrheit eine Plattform geben.
„PROPHEZEIUNG“ erzählt von einem Land, das seine Augen vor den Folgen politischer Entscheidungen verschließt. Von einer Gesellschaft, in der die Kriminalität steigt, weil jene versagt haben, deren erste Aufgabe es gewesen wäre, das Volk zu schützen. Es ist ein Roman über Kontrollverlust, verdrängte Realität und eine Zukunft, die nicht vom Himmel fiel, sondern von Menschen vorbereitet wurde, die Verantwortung trugen und sie nicht wahrnahmen.
Dieses Buch ist keine Entschuldigung. Es ist eine Anklage.
Es spricht aus, dass unsere Politiker uns eine Zukunft beschert haben, für die wir vielleicht eines Tages unsere Enkel um Verzeihung bitten müssen. Nicht, weil niemand gewarnt hätte. Sondern weil zu viele geschwiegen haben, während Warnungen als Hass, Sorge als Unbequemlichkeit und Wahrheit als Provokation behandelt wurden.
„PROPHEZEIUNG“ ist politisch unkorrekt, direkt und unbequem.
Ein Roman für Leser, die nicht erwarten, dass Literatur ihnen die Welt hübscher macht, als sie ist.
